Kapuzinerkloster mit der Kirche St. Felix

Bei einem Besuch in Sušice, bekannt als das Tor zum Böhmerwald, lohnt es sich, das Kapuzinerkloster mit der Kirche des hl. Felix zu besuchen. Es wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg dank der Unterstützung von Graf Jindřich Libštejnský von Kolovrat und Kaiser Ferdinand III. als geistlicher Beistand für die vom Krieg betroffene Bevölkerung gegründet. Der Grundstein wurde am 17. September 1651 vom Prager Erzbischof Ernst Kardinal Harrach gelegt. Im Kloster lebten etwa 15 Ordensleute, die von Adeligen und Bürgern unterstützt wurden. Teil der Kirche ist das Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes, mit dem eine Legende über eine wundersame Heilung verbunden ist. Heute sind hier immer noch Mönche tätig, die der Pfarrei Sušice helfen.

Besuchen Sie die Klosterkapelle mit der bemalten Balkendecke, bekannt als „Pestkapelle“, die an das Opfer der Kapuziner während der Pestepidemie erinnert. Die Kapelle gilt als der am besten erhaltene und wertvollste Teil des Klosters.


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